So erlebt Hamburg die Bundestagswahl 2017 von MOPO

Am Sonntag hat Deutschland einen neuen Bundestag gewählt – doch wie geht es jetzt weiter? An dieser Stelle halten wir Sie aus Hamburger Sicht auf dem Laufenden: Reaktionen, Hintergründe und alles, was Sie wissen müssen.

25.09.2017
26 Abgeordnete aus Schleswig-Holstein von MOPO

Aus dem nördlichen Nachbarland Schleswig-Holstein ziehen dieses Mal 26 Abgeordnete in den Bundestag ein. Nach dem Bevölkerungsanteil stehen dem Bundesland eigentlich nur 22 Mandate zu, es kommt aber immer wieder zu Überhang- und Ausgleichmandaten – so auch bei dieser Wahl. Die CDU kann zehn Abgeordnete nach Berlin entsenden (2013: elf), die SPD sechs (neun). FDP und Grüne bekommen jeweils drei Sitze im neuen Bundestag. Die schleswig-holsteinischen Liberalen waren vorher nicht vertreten, die Grünen behalten die Anzahl ihrer Sitze. Die AfD zieht erstmals in den Bundestag ein – mit zwei Abgeordneten aus Schleswig-Holstein. Die Linke aus Schleswig-Holstein gewinnt im Vergleich zur letzten Wahl einen Abgeordneten dazu und darf nun zwei von ihnen nach Berlin entsenden.

25.09.2017
Hamburg zieht mit 16 Abgeordneten in den Bundestag ein von MOPO

Nach Angaben des Bundeswahlleiters werden 16 Abgeordnete aus Hamburg in den Deutschen Bundestag einziehen. Dabei stellt die SPD fünf Abgeordnete, die CDU vier, Grüne, FDP und Linke kommen jeweils auf zwei Sitze und die AfD wird mit einem Sitz ausgestattet. Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 2013 bleiben SPD und Grüne bei ihrer bisherigen Abgeordnetenzahl. Die CDU verliert einen Sitz und alle anderen gewinnen hinzu.

25.09.2017
Hamburg-FDP schickt zwei Abgeordnete in den Bundestag von MOPO

Die Hamburger FDP wird laut Angaben der Vorsitzenden Katja Suding mit zwei Abgeordneten in den Bundestag einziehen. Neben ihr selbst, wird auch Bürgerschaftsabgeordneter Wieland Schinnenburg von der Hansestadt nach Berlin wechseln. Suding zeigte sich zufrieden: „Wir Freie Demokraten liegen mit 10,8 Prozent seit langem erstmals über dem FDP-Bundesschnitt. Mit Schinnenburg und mir gibt es eine aktive Stimme für bessere Bildung, durchgreifende Digitalisierung und intelligentere Verkehrspolitik“, sagte sie am Montagmorgen. Auch für das schlechte Abschneiden der SPD, hat sie eine Erklärung. So sei die Niederlage der Sozialdemokraten kein Zufall, sondern Folge des „G20-Desasters“ von Olaf Scholz.

25.09.2017
Zweite Bürgermeisterin Fegebank will Jamaika-Verhandlungen von MOPO (Redaktion)

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat sich für Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition im Bund ausgesprochen, aber auch Bedingungen genannt. „Für die Grünen gilt: Wer sein Programm ernst nimmt, der verhandelt auch darüber“, sagte die Grünen-Politikerin in einem Interview dem „Hamburger Abendblatt“. Wenn es dazu komme, würden die Grünen aber anhand der Inhalte, die sie im Wahlkampf benannt hätten, entscheiden, ob das eine Regierungsoption sei oder nicht. „Wir können mit allen reden, aber nicht über alles.“
Zentrale Themen für ihre Partei seien vor allem die Mobilitäts- und Energiewende, sowie ein starkes Europa.

(Mit Informationen der dpa)

25.09.2017
Scholz sieht in SPD-Schlappe keine G20-Nachwirkung von MOPO (Redaktion)

Hamburgs SPD-Bürgermeister Olaf Scholz sieht die Schlappe seiner Partei bei der Bundestagswahl nicht als Bewertung der Arbeit des rot-grünen Senats und nicht als Nachwirkung des G20-Gipfels in der Hansestadt. „Die Wählerinnen und Wähler sind so klug, zwischen Wahlen zum Bundestag und zur Bürgerschaft klar zu unterscheiden“, sagte Scholz in einem Interview dem „Hamburger Abendblatt“.
Aus der Bundestagswahl am Sonntag ist die CDU als stärkste Kraft in der Hansestadt hervorgegangen. Die traditionell führende SPD kam nach Auszählung aller 1757 Wahlbezirke auf 23,5 Prozent. Das sind 8,9 Punkte weniger als bei der Wahl 2013.

(dpa)

25.09.2017
Vorläufiges Landesergebnis von Stefan Düsterhöft

So sieht das vorläufige Landesergebnis für Hamburg aus:

CDU: 27,2 Prozent
SPD: 27,2 Prozent
Grüne: 13,9 Prozent
Linke: 12,2 Prozent
FDP: 10,8 Prozent
AfD: 7,8 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag bei 75,9 Prozent.

24.09.2017
Die Zweitstimmen-Ergebnisse für Eimsbüttel: von Stefan Düsterhöft

CDU: 26,9 Prozent
SPD: 22,2 Prozent
Grüne: 17 Prozent
Linke: 12,4 Prozent
FDP: 11,3 Prozent
AfD: 5,9 Prozent

24.09.2017
Annen (SPD) ist Eimsbütteler Direktmandat-Gewinner von Stefan Düsterhöft

Im Wahlkreis Eimsbüttel zieht erneut Niels Annen (SPD) als Direktkandidat ins Parlament ein. Annen holte 31,6 Prozent der Stimmen. 28,7 Prozent der Eimsbütteler Wähler stimmten für Rüdiger Kruse (CDU), 15 Prozent für Anna Gallina (Grüne), 10,4 Prozent für Zaklin Nastic (Linke), 6,8 Prozent für Ria Schröder (FDP) und 5,7 Prozent für Dr. Alexander Wolf (AfD).

24.09.2017
Zweitstimmen-Ergebnisse im Wahlkreis Mitte: von Stefan Düsterhöft

SPD: 24 Prozent
CDU: 23,5 Prozent
Linke: 15 Prozent
Grüne: 14,4 Prozent
FDP: 9,3 Prozent
AfD: 8,0 Prozent