24.09.2017
AfD bricht Wahl-Party ab von Stefan Düsterhöft

Die AfD hat ihre Wahlparty abgebrochen – nach unseren Informationen auf Wunsch des Eimsbütteler Kneipenwirts, in dessen Lokalität die Feier stattgefunden hat. Die AfD-Anhänger haben sich auf den Heimweg gemacht, dafür sind jetzt AfD-Gegner und ein großes Polizeiaufgebot vor Ort.

Etwa 200 Menschen demonstrieren in Kleingruppen gegen die AfD, die Polizei sperrt die Straße.

24.09.2017
SPD-Direktkandidaten in fast allen Wahlkreisen vorn von Stefan Düsterhöft

Obwohl die Sozialdemokraten auch in Hamburg kräftig eingebüßt haben, liegen die SPD-Direktkandidaten in den meisten Wahlkreisen vorn. Im Wahlkreis Mitte liegt Johannes Kahrs (SPD) aktuell (Stand: 21.40 Uhr) mit 30,9 Prozent vorn. In Altona führt SPD-Direktkandidat Dr. Matthias Bartke mit 29,4 Prozent der Wählerstimmen. Nils Annen (SPD, 31,7 Prozent) hat aktuell in Eimsbüttel die Nase vorn, Aydan Özoguz (SPD) führt mit 34,5 Prozent der Stimmen in Wandsbek. In Bergedorf-Harburg kommt Metin Hakverdi aktuell auf 34,7 Prozent der Stimmen. Nur im Wahlkreis Hamburg-Nord führt mit 33,4 Prozent der Stimmen derzeit der Direktkandidat der CDU, Dr. Christoph Ploß.

24.09.2017
Linke in Hamburg stärker als im Bundesdurchschnitt von MOPO

In Hamburg holten die Linken etwa 3 Prozent mehr, als bei der Wahl vor vier Jahren. Auch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt schnitten Hamburgs Linke deutlich besser ab.

Der Hamburger Spitzenkandidat Fabio De Masi ist zufrieden: „ Dies verdanken wir unserer harten Arbeit in dieser Stadt sowie König Olaf, der die soziale Spaltung in Hamburg vertieft.“ Mit Blick auf die AfD sagte er: „Wir werden klar machen, dass die Abgeordneten die Hosen runterlassen müssen, weil sie eben nicht die Interessen von Beschäftigten, von Rentnern, von Arbeitslosen (…) vertreten“.

24.09.2017
AfD-Gegner wollen zur AfD-Wahlparty ziehen von Stefan Düsterhöft

Bei der Demo gegen den AfD-Einzug in den Bundestag wird dazu aufgerufen, zur AfD-Wahlparty in Eimsbüttel zu ziehen.

24.09.2017
Etwa 3/4 der Hamburger Stimmen sind ausgezählt von Stefan Düsterhöft

Bald dürften auch die ersten Direktmandate feststehen. Mit einem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Hamburger Auszählung wird gegen 21.30 Uhr gerechnet.

24.09.2017
Anti-AfD-Demo am Hauptbahnhof ist gestartet von Stefan Düsterhöft

Foto: JOTO

24.09.2017
Hamburger DGB-Vorsitzende Katja Karger zum Wahlausgang von MOPO

Die Hamburger DGB-Vorsitzende Katja Karger hat sich zum Wahlausgang geäußert. Sie zeigte sich vor allem erschrocken, über die voraussichtlichen Ergebnisse: „Das Ergebnis erschreckt mich, auch wenn es sich abgezeichnet hat. Mit der AfD ist eine arbeitnehmerfeindlich und rassistisch orientierte Partei in den Bundestag eingezogen. Dass sie so stark geworden ist, zeichnet kein gutes Bild über den Zustand unseres Landes. Als überzeugte Demokraten sind wir jetzt alle gefragt, uns noch stärker und geschlossener für unsere Werte einzusetzen.“

Doch auch der Aussicht auf eine Regierung ohne SPD-Beteiligung kann Karger kaum Positives abgewinnen. In einer Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen würde „es sicher nicht einfacher, Arbeitnehmer-Interessen einzubringen“, so die DGB-Vorsitzende.

24.09.2017
Spontan-Demo gegen die AfD von Stefan Düsterhöft

Auf dem Hachmannplatz haben sich etwa 200 Menschen gesammelt. Sie demonstrieren gegen den Einzug der AfD in den Bundestag.

24.09.2017
Hamburgs Grünen-Spitzenkandidatin äußert sich von Renate Pinzke (Rathaus)

„Wir sind im Moment positiv erleichtert, weil wir zum Schluss dann doch noch richtig zulegen könnten“, sagt Anja Hajduk. „Aber so sehr es auch Erleichterung gibt, so sehr müssen wir ernst nehmen, dass die AfD drittstärkste Kraft ist. Unsere Aufgabe ist es nun, in eine harte Auseinandersetzung mit der AfD zu gehen.“

Über eine mögliche Jamaika-Koalition sagte die Spitzenkandidatin von Hamburgs Grünen: „Aussagen am Wahlabend ersetzen keine Gespräche und Verhandlungen.“

24.09.2017
Technische Probleme von Stefan Düsterhöft

Wir haben aktuell leider technische Probleme, deshalb ist unser Ticker zwischenzeitlich schwer erreichbar. Wir arbeiten daran und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.